TAG 2 DSTNCMP²¹

am 08. juli 2021 von wolfgang weiler

Lebhafte Sessions & chinesischer Abend.

Lange vor Sessionbeginn um 9 Uhr waren die Themenräume schon mit 12 bis 20 Teilnehmer:innen belegt – die Zahl der Stühle begrenzte coronagerecht, wie viele Personen im jeweiligen Raum und Themenstrang sein durften. Bereits vor 8 Uhr waren die Ersten am Eingang, um nach Temperaturkontrolle, 3G-Nachweis und Corona-Warn-App-Check-in in ihren favorisierten Themenstrang den Platz zu sichern.

Nach 2 Sessions mit – trotz Maskenpflicht lebhaften – Diskussionen, Moderationen und Gruppenarbeit im Sitzen, gab es in der silberstern-Arena ein reichhaltiges Buffet mit Kalbfleisch, Fisch, Spinat-Pasta, Gemüse und Obst in allen Variationen.

Chinesischer Kulturtempel zwischen weißen Ensembles aus der Gründerzeit

Der 3. Session in den Themenräumen folgte eine Pause zur Erholung bis zum Abendprogramm um 19 Uhr.

Nach wenigen Gehminuten entlang weißleuchtender klassizistischer Kaufmannshäuser, Jugendstilvillen und herrschaftlichen Gründerzeitensembles beiderseits der Felberbrunnenstraße lag leicht erhöht das chinesische Kulturjuwel Yu Garden – ein Geschenk der chinesischen Stadt Shanghai an ihre deutsche Partnerstadt Hamburg.

Architektonisch entspricht es dem Yu Garden in Shanghai. Seit 2008 dokumentiert das Hamburger Pendant mit dem Yuyuan-Teehaus im Stil der Ming-Dynastie und dem als Restaurant genutzten Hauptgebäude chinesische Architektur und Gartenbaukunst nach den Regeln des Feng Shui.

Kein Zugang für Drachen und böse Geister

Die DSTNCMP-Teilnehmer:innen betraten das 3.400 Quadratmeter große Areal auf einer im rechten Winkeln gezackten Brücke über einen Teich am Wasserfall aus Taihu-Steinen.

Böse Drachen können nach chinesischer Überlieferung keine rechten Winkel fliegen und für Sicherheit gegen andere böse Geister sorgten mehrere kleine Löwen-Statuen am Weg. So kamen die DSTNCMP-Besucher – frisch eingecheckt neu getestet – unbehelligt zu ihren Plätzen im Garten.

Fulminanter DSTNCMP-Event

Zunächst wurden sie von VARGOs chilligen Klängen empfangen, mit Rosé-Winzersekt des Sponsors Rheinland-Pfalz Tourismus begrüßt und an den Tischen mit feinstem Fingerfood überrascht. Die chinesische Harfenvirtuosin Mona-zupfte auf der Guqin fernöstliche Zitherklänge.

Stundenlang verwöhnte das Team um Quiyi Chen mit vielfältigen Vorspeisen, reichhaltigem Fleisch-, Fisch- und Gemüsevariationen und verführerischen Desserts vom Büffet. Dazwischen harte, weiche, leise, laute, zärtlich getupfte und kraftvoll geschlagene Trommelstakkatos der chinesischen Percussion-Artistin Lin Chen aus Buxtehude.

Der Riesling und Sauvignon aus Rheinland-Pfalz fand reißenden Anklang. Hausherr und Weingenießer Quiyi Chen ließ es sich aber nicht nehmen, mit einer kleinen Gruppe von Weinliebhabern Cabernet Sauvignon des Chateau Changyu Moser XV aus der nordchinesischen Region Ningxias zu verkosten.

Die Luft war lau, 1 Minute Regentropfen schreckten nicht, VARGO spielte inzwischen Dance Beat und am Ende "tanzte der Kongress" – coronagerecht mit Maske und auf Abstand. Erst weit nach Mitternacht ließen die meisten DSTNCMP-Teilnehmer:innen den Tag ausklingen.

Ein echtes Juwel diese Location, welche die Eventagentur C3 ausfindig gemacht und dem Veranstalter netzvitamine vorgeschlagen hatte. Besser hätte diese nicht sein können für das DSTNCMP21-Abendevent.

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