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Auch 2026 stand das DestinationCamp wieder für Wirksamkeit und offenen, ehrlichen Diskurs. Im Fokus stand die Weiterentwicklung von bekannten Ideen und das Erarbeiten neuer Lösungen für die direkte Umsetzung.

Das DSTNCMP²⁶ stand im Zeichen von Zuversicht und Entschlossenheit für eine wertegeleitete Neuausrichtung des Tourismus. Dafür boten wir mit einzigartigen Locations und neuen Formaten den Rahmen.

Der Denkraum der Tourismusbranche ermöglicte in Brixen erstmalig optionale Zusatz-Sessions an den Nachmittagen, welche Einblicke in führende Wirtschaftsunternehmen Europas ermöglichen. Unter der Prämisse "vom Denkraum zum Erfahrungsraum" schufen wir eine Ideenwerkstatt – zum experimentieren, improvisieren, anfassen, testen und austauschen.

Themen 2026 in Brixen

ORGANISATION NEU DENKEN

DIGITALE DATEN ZIELGERICHTET EINSETZEN

KOMMUNIKATION & PERSONALISIERUNG

DESTINATIONEN ZUKUNFTSFÄHIG AUFSTELLEN

MIT CO-KREATION DEN LEBENSRAUM GESTALTEN

TRANSFORMATION & ANPASSUNGS-STRATEGIEN

netzvitamineAKADEMIE auf dem DSTNCMP

AKADEMIE

Session-Referent:in

Mittwoch, 06. Mai

09:00 – 11:00 Uhr

Power of Diversity und Team-Entwicklung – die perfekte Führungsmannschaft

Sabine Pracht, Pracht Change

12:00 – 14:00 Uhr

Female Empowerment und Leadership – neue Perspektiven in der Führung

Isabell Decker

DONNERSTAG, 07. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

From Mindset to Action – konkrete Schritte zur eigenen Leadership

Katie Tropper, S!nnstitut

12:00 – 14:00 Uhr

KI-SESSION:

KI als Resilienzfaktor und Instrument im Unternehmensumfeld

Martin Tauber, Guestnet

MITTWOCH, 06. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Strategien gegen Information-Overflow, Datenchaos & Bürokratie

Susanne Gregori, secra bookings

12:00 – 14:00 Uhr

Fachkräfte gewinnen und halten – Recruiting, Jobbörsen, On- & Offboarding

Nadine Lämmermeyer, Lerch Genusswelten

DONNERSTAG, 07. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Predicitive Hospitality – Chancen & Grenzen der Digitalisierung für Gastgeber:innen

Tobias Klöpf, Project M

12:00 – 14:00 Uhr

KI-SESSION:
Wie KI den Unternehmer:innen-Alltag verändert – von Prozessen bis Entscheidungsfindung

Friedemann Schütz, n8n Ambassador

MITTWOCH, 06 MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Strategic Foresight und Risiko-Scoring üblicher Prozesse – Dashboards in Anwendung bringen

Elena Schmidt, dwif & Birthe Menke, 4Strat

12:00 – 14:00 Uhr

Datenhoheit und Compliance im digitalen Umfeld

Robert Klauser, infomax

DONNERSTAG, 07. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

GEO statt SEO – Content-Creation next level

Georg Koch, valantic

12:00 – 14:00 Uhr

KI-SESSION:

Zuarbeit für digitale Reiseassistenten und Bedeutung der eigenen Website

Rainer Schmitt, Holidu

MITTWOCH, 06. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Zwischenmenschliche Interaktion mit Gästen der Generation 9:16

Isabell Eimerich, destination.one

12:00 – 14:00 Uhr

Methoden zur schnelleren Entscheidungsfindung im Team – zwischen Wissensmanagement & Resilienz

Gesa Zötler, sprechen. begeistern. überzeugen.

DONNERSTAG, 07. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Omnichannel-CRM-Lösungen und digitale Loyalty-Prozesse

Philipp Holz, Breuninger

12:00 – 14:00 Uhr

KI-SESSION:

KI-Agenten intern richtig einsetzen – konkrete Frameworks für die Praxis

Stefan Huber, destination.one

MITTWOCH, 06. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Neues Tourismusverständnis mit Tourism Impact Score, TYSTO, STOST & anderen Kennzahlensystemen in die Umsetzung bringen

Birgit Bosio, MCI & Marco Giraldo, TourCert, Jakob Hillebrand, Eurac

12:00 – 14:00 Uhr

(Führungs-)Netzwerke mit Willigen für eine neue Beziehungsarchitektur zwischen Destination und Gast

Janosch Untersteiner, MCI

DONNERSTAG, 07. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Innovative Finanzierungs- und Beteiligungsmodelle: DestinationPay Copenhagen und andere

Meike Jacobsen, Wirtschaftsförderung Bremen

12:00 – 14:00 Uhr

KI-SESSION:

Predictive Analytics für die datenbasierte Destinationsentwicklung

Bernhard Taurer, feratel

MITTWOCH, 06. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Pragmatische Beteiligungsprozesse gegen Overtourism & Crowdtourism: lokale Strategien vs. politische Festlegungen

Matthias Pens, MV Tourismus

12:00 – 14:00 Uhr

Tourismus- & Citymanagement für Einwohner:innen und Gäste – DMO als Betreiber von Gastronomie und Shops

Hansjörg Mair, Schwarzwald Tourismus

DONNERSTAG, 07. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Positive Narrative gegen Populismus und demokratiefeindliche Tendenzen

Nicole Cogiel

12:00 – 14:00 Uhr

KI-SESSION:
Monitoring von Sentiments und darauf basierende Steuerung von Maßnahmen

Albert Brenner, Outdooractive

MITTWOCH, 06. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Klimaanpassung im Alpintourismus DACH und Südtirol

Hannes Waldmüller, IDM Südtirol

12:00 – 14:00 Uhr

Strategien gegen Wasserknappheit & Ressourcen-Verschwendung

Anna Scheffold

DONNERSTAG, 07. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Barrierefreiheit für alle – Digitalisierung & Babyboomer

Monica Tetzner, Bayern Tourismus Marketing

12:00 – 14:00 Uhr

KI-SESSION:

KI-gestützte (soziale) Nachhaltigkeit & Klimafolgenabschätzung

Bastian Hiller, I'm Bastian – AI & Automation Expert

MITTWOCH, 06. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

AVS: Tourismus und Handel – VorteilsCard-Plattformen als Instrument des regionalen Netzwerkmanagements

Gero Weidlich & Sebastian Erb

12:00 – 14:00 Uhr

Pixelpoint/ dataCycle: Die Daten-Lüge – mehr Daten, weniger Nutzen? Datenarchitektur als Schlüssel zum KI-Erfolg am Praxisbeispiel feratelAIplus

Daniel Walch & Marcus Hofbauer

DONNERSTAG, 07. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

MBM: Intelligent vernetzt: Mobilitätsdaten, Sinus-Milieus® und KI für die Destinationsentwicklung nutzbar machen

Sabine Ahlemeier, Andreas Strade

12:00 – 14:00 Uhr

NumBirds: KPIs im Blick: Vom Newsletter im Gießkannenprinzip zum individualisierten Mailing mit KI-Unterstützung (Best Practice)

Andrea Sartori

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Power of Diversity und Team-Entwicklung – die perfekte Führungsmannschaft

Power of Diversity & Team-Entwicklung – die perfekte Führungsmannschaft

Wie sehen (Führungs-)Teams aus, die Wandel nicht nur bewältigen, sondern aktiv gestalten?


In dieser Session geht es darum, Teams neu zu denken: Diversität ist weit mehr als eine Frauenquote. Entscheidend ist die Vielfalt von Perspektiven, Erfahrungen, Arbeitsweisen und Persönlichkeitstypen. Gerade in Zeiten von Transformation, Fachkräftemangel und veränderten Erwartungen jüngerer Generationen wird deutlich, wie wichtig empathische, vielfältig aufgestellte Führungsteams sind.


Der Impuls beleuchtet, warum Empathie in der Führung immer mehr an Bedeutung gewinnt und weshalb es dafür unterschiedliche Typen im Führungsteam braucht. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie sind wir Menschen eigentlich? Welche Persönlichkeiten, Denkweisen und Verhaltensmuster prägen Zusammenarbeit — und warum stärkt genau diese Vielfalt ein Team im Wandel?

Im Workshop-Teil reflektieren die Teilnehmenden ihre eigene Teamstruktur anhand eines Persönlichkeitsmodells. Mit einem „Spinnennetz“ werden unterschiedliche Typen und Präferenzen sichtbar gemacht. So entsteht ein besseres Verständnis für die eigene Rolle, für Kolleg:innen und für mögliche blinde Flecken im Führungsteam. Darauf aufbauend entwerfen die Teilnehmenden mit dem „Future Team Canvas“ ihre perfekte, diverse Führungsmannschaft für die eigene Organisation: mit fiktiven Rollenprofilen, neuen Arbeitsweisen und klaren Spielregeln für die Zusammenarbeit.


Die Teilnehmenden gewinnen ein tieferes Verständnis für sich selbst, für Teamdynamiken und für die strategische Kraft vielfältiger Führung. Sie erhalten praktische Tools, um Diversität nicht nur zu fördern, sondern bewusst für resilientere, empathischere und zukunftsfähige Teams zu nutzen.

Mittwoch, 06. Mai

09:00 – 11:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Sabine Pracht, Pracht Change

Female Empowerment & Leadership – neue Perspektiven in der Führung

Warum braucht es mehr Frauen in Führung – und was verändert sich dadurch wirklich?


Diese Session stellt bestehende Führungsstrukturen auf den Prüfstand. Male oder Female Leadership, ist Führung maskulin geprägt und wenn ja, warum ist das so?


Gemeinsam gehen wir der Frage nach, welche unsichtbaren Hürden Karrieren prägen – und welche Chancen entstehen, wenn Organisationen bewusst neue Wege gehen.


Neue Blickwinkel auf Führung, mehr Bewusstsein für unbewusste Muster – und erste konkrete Ansätze für eine zukunftsfähige Leadership-Kultur im Tourismus.

Mittwoch, 06. Mai

12:00 – 14:00 Uhr

From Mindset to Action – konkrete Schritte zur eigenen Leadership

Wie gelingt echte Transformation – von der inneren Haltung hin zu konkretem Handeln?


Diese Session verbindet Inspiration, Selbstreflexion und Umsetzung. Im Impuls geben touristische Praxisbeispiele (u. a. Wilder Kaiser, KochArt) ehrliche Einblicke in gelebtes Female Empowerment – inklusive Erfolgen, Herausforderungen und Rückschritten. Ergänzt wird dies durch zentrale Ansätze der Systemischen Leadership-Theorie, die zeigen, wie Organisationen, Teams und Führung wirklich funktionieren – und warum Veränderung oft an unsichtbaren Mustern scheitert.


Auf dieser Basis reflektieren die Teilnehmenden im Workshop ihr eigenes Führungsverhalten entlang der "Systemischen Leitprinzipien:


Selbst: Wann erlebe ich echte Zugehörigkeit – und wo nicht? Übernehme ich Verantwortung oder weiche ich aus?

Team: Wer fühlt sich nicht wirklich zugehörig? Sind Rollen und Verantwortlichkeiten klar?

Organisation: Welche unausgesprochenen Themen oder wiederkehrenden Muster bremsen Entwicklung?


Diese Reflexion schafft Klarheit – und bildet die Grundlage für den nächsten Schritt: Umsetzung.


In einem kompakten Co-Creation-Teil entwickeln die Teilnehmenden konkrete Ansätze, wie Female Leadership im Tourismus Transformation und Innovation vorantreiben kann. Erste Ideen werden geschärft, diskutiert und in greifbare Handlungsansätze übersetzt.


Zum Abschluss wird es verbindlich: Jede:r Teilnehmende definiert einen konkreten nächsten Schritt für die eigene Organisation oder Karriere – mit der Leitfrage: Woran werden andere merken, dass sich etwas verändert hat?


Die Teilnehmenden verbinden systemisches Verständnis mit konkretem Handeln. Sie gewinnen Klarheit über eigene Muster, entwickeln neue Perspektiven auf Führung – und gehen mit einem klaren, umsetzbaren nächsten Schritt aus der Session.

DONNERSTAG, 07. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Katie Tropper, S!nnstitut

Martin Tauber von Guestnet im Portrait

KI als Resilienzfaktor und Instrument im Unternehmensumfeld

DONNERSTAG, 07. MAI

12:00 – 14:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Martin Tauber (Guestnet)

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Strategien gegen Information-Overflow, Datenchaos & Bürokratie

In dieser Session entwickeln wir konkrete Strategien gegen Informationsflut, Datenchaos und Bürokratie in euren Organisationen.


„Zu viel Input macht träge: Wie Organisationen wieder klar denken ”
Im Impuls von Susanne Gregori (SECRA) geht es darum, Informations-Overload als systemisches Thema zu verstehen und durch Vereinfachen, Priorisieren und klare Datenpunkte zu reduzieren. Weniger Input bedeutet dabei nicht weniger Wissen, sondern mehr Klarheit: Wer bewusst reduziert, schafft Raum für Fokus, bessere Entscheidungen und höhere Leistungsfähigkeit.


Anschließend arbeitet ihr mit kurzen Austauschformaten an euren eigenen Alltagssituationen und definiert mutige Entscheidungen: Was lasst ihr weg, vereinfacht oder begrenzt, damit ihr ab nächster Woche fokussierter arbeiten könnt? Welche Informationsquellen sind wirklich relevant – und welche kosten vor allem Aufmerksamkeit, ohne echten Mehrwert zu liefern? Ziel ist es, durch bewusst weniger Input mehr Wirkung, Konzentration und Energie für das Wesentliche zu gewinnen.


MITTWOCH, 06. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Susanne Gregori (secra bookings)

[ zum Blogbeitrag ]

Fachkräfte gewinnen und halten – Recruiting, Jobbörsen, On- & Offboarding

Noch nie war die Chance größer, sich als Arbeitgeber neu zu positionieren. Gerade in Tourismus, Hotellerie und Gastronomie entstehen Räume für Betriebe, die Menschen wirklich in den Mittelpunkt stellen.


Denn das Spiel hat sich verändert: Gäste wünschen sich Qualität und echte Erlebnisse. Mitarbeitende suchen Sinn, Entwicklung, Wertschätzung und verlässliche Strukturen. Die gute Nachricht: Wer das versteht, wird auch langfristig Talente finden und leistungsfähig bleiben.


Genau hier setzt diese Session an. Gemeinsam entwickeln wir neue Perspektiven darauf, wie ihr: als Arbeitgeber sichtbar und attraktiv werdet, Recruiting und Jobbörsen gezielt und wirkungsvoll einsetzt, Onboarding so gestaltet, dass Menschen schnell ankommen und wachsen, Offboarding so nutzt, dass Beziehungen bestehen bleiben und Netzwerke entstehen, unterschiedliche Bedürfnisse und Stärken von Mitarbeitenden erkennen und im Führungsalltag berücksichtigen


Auf Basis des Impulses der Lerch Genusswelten und euren eigenen Beispielen entstehen praxisnahe Ansätze, die ihr direkt in eurem Betrieb umsetzen könnt.

MITTWOCH, 06. MAI

12:00 – 14:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Nadine Lämmermeyer (Lerch Genusswelten)

Predicitive Hospitality – Chancen & Grenzen der Digitalisierung für Gastgeber:innen

In dieser Session erarbeiten wir, wie Digitalisierung und KI die Arbeit von Gastgeber:innen konkret verbessern können.


Im Impuls von Tobias Klöpf (PROJECT M) geht es darum, wie Organisationen die aktuellen Entwicklungen in deren Strukturen und Prozesse übersetzen und damit die Voraussetzungen für wirksame Digitalisierung schaffen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Prozesse so entwickelt werden können, dass sie intern Effizienz und Steuerungsfähigkeit erhöhen und zugleich nach außen bessere Services, relevantere Angebote und tragfähige Schnittstellen zu Gästen, Partnern und Betrieben schaffen. Auf Basis erprobter Grundlagen, Studien und erfolgreicher Praxisbeispiele aus Destinationsorganisationen und Hotelbetrieben zeigt der Vortrag, wie digitale Prozesse aufgebaut, weiterentwickelt und erfolgreich umgesetzt werden können. Deutlich wird dabei auch, welches Potenzial entsteht, wenn DMO und Hotellerie zusammenwirken, um digitale Services für alle gewinnbringend zu implementieren.


Darauf aufbauend diskutieren wir, wo Digitalisierung und KI echten Mehrwert bringen (z. B. Individualisierung, effizientere Abläufe, schnellere Einarbeitung durch KI-gestützte Wissenssysteme) und wo ihr für eure Organisation bewusst Grenzen zieht (z. B. Datenschutz, KI in Korrespondenz oder Bewerbungen, persönliche Serviceerwartungen). In Kleingruppen übertragen wir diese Überlegungen auf typische Aufgabenfelder von DMO und Gastgeber:innen und bewerten, wo KI sinnvoll ist, wo Mensch und Maschine zusammenwirken sollten und wo analoge Lösungen klar im Vordergrund stehen.

DONNERSTAG, 07. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Tobias Klöpf (Project M)

KI-SESSION:
Wie KI den Unternehmer:innen-Alltag verändert – von Prozessen bis Entscheidungsfindung

In dieser Session erarbeiten wir, wie KI den Unternehmer:innen-Alltag konkret entlasten kann – und wo kluge Grenzen mehr nützen als blindes Automatisieren.


Im Impuls von Friedemann Schütz geht es darum, wie KI nicht als isolierte Insellösung, sondern als Haltung zur Neugestaltung bestehender Prozesse wirksam wird. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich KI-Agenten und Automationen so in den Arbeitsalltag integrieren lassen, dass sie dort ansetzen, wo heute am meisten Zeit und Nerven verloren gehen – etwa bei E-Mail-Workflows, Wissensmanagement, Recherche oder wiederkehrenden Routinen. Gleichzeitig wird deutlich, welches Potenzial entsteht, wenn digitale Souveränität mitgedacht wird: von DSGVO-konformen Lösungen über self-hosted Sprachmodelle bis hin zu der Frage, ob Prozesse noch verstanden und kontrolliert werden können, nachdem KI Teile davon übernommen hat.


Darauf aufbauend diskutieren wir, wo KI echten Mehrwert bringt und wo ihr für euer Unternehmen bewusst Grenzen zieht – etwa bei der Korrespondenz mit Gästen, bei Bewerbungen, Beschwerden oder wichtigen Dokumenten. In Kleingruppen übertragen wir diese Überlegungen auf konkrete Pain Points aus eurem Alltag und entwickeln erste Governance-Regeln: Wo soll KI übernehmen, wo bleibt der Mensch im Vordergrund, und wie lässt sich das im Team verlässlich verankern? Jede Person verlässt die Session mit einem umsetzbaren Ansatz für die nächsten sechs Wochen – und einem Buddy, der bei der Umsetzung mitschaut.

DONNERSTAG, 07. MAI

12:00 – 14:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Friedemann Schütz (n8n Ambassador)


Strategic Foresight und Risiko-Scoring üblicher Prozesse – Dashboards in Anwendung bringen

Zukünfte als Prototypen: Mit Strategic Foresight ein Mindset für den Destinationserfolg schaffen.


Für viele Unternehmen scheint das primäre Ziel zu sein, Dashboards zu bauen, die jedoch oft nur eines sind: digitale Dekoration. Wenn Daten zwar gesammelt, aber daraus keine echten Entscheidungsoptionen abgeleitet werden, bleibt das Entwicklungspotenzial und vor allem auch die Resilienz auf der Strecke. Um datenbasiert zu handeln, müssen wir jedoch zuerst die unternehmerischen Strukturen hinterfragen: wer kann Entscheidungen überhaupt umsetzen und welche alten Prozesse müssen wir "einstampfen", um Platz für eine echte Data Culture zu schaffen?


Wir verlassen den Fokus auf rein technologische Lösungen und rücken den Menschen ins Zentrum. Strategic Foresight hilft uns dabei, die Angst vor der "Entscheidungslähmung" zu überwinden und trotz komplexer Datenmengen handlungsfähig zu bleiben. Lernt im Impuls, anhand von konkreten Beispielen aus der Praxis, den "Prototyp Zukunft" zu entwickeln, Szenarien in konkrete Handlungsfelder zu übersetzen und durch Backcasting den Weg von deiner Wunsch-Zukunft zurück in die Gegenwart zu finden. Wir diskutieren, wie Strategic Foresight nicht als einmaliges Projekt, sondern als fortlaufenden Prozess in der Organisation verankert werden kann.

MITTWOCH, 06 MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Elena Schmidt (dwif) & Birthe Menke (4Strat)

Datenhoheit und Compliance im digitalen Umfeld

Viele Tourismusorganisationen horten riesige Datenmengen, ohne tatsächlich die Kontrolle über die digitale Wertschöpfung zu besitzen. Zudem fehlt oft ein klares Rollensystem, was Datenfehler in ein mühsames Suchspiel nach Verantwortlichkeiten verwandelt. Die ständige Angst vor rechtlichen Fallstricken darf dabei den praktischen Nutzen für das Unternehmen bzw. die Destination nicht blockieren.


Wir klären, welche Pflichten wirklich zählen und wie Datenmanagement und Compliance im stressigen Arbeitsalltag pragmatisch funktioniert. Wo genau liegt die Grenze zwischen bloßer Verwaltung und echtem Gewinn für den Gast?

MITTWOCH, 06 MAI

12:00 – 14:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Robert Klauser (infomax websolutions)

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GEO statt SEO – Content-Creation next Level

Klassische Suchmaschinen-Klicks brechen massiv ein, da Gäste ihre Reisefragen zunehmend direkt an künstliche Intelligenzen stellen. Wer in diesen kuratierten KI-Antworten nicht auftaucht, bleibt für den modernen Reisenden schlichtweg unsichtbar.


Statt bloßer Link-Listen zählt künftig echtes Markenvertrauen, damit die KI deine Inhalte als den perfekten Geheimtipp ausspielt.


Wir diskutieren Strategien und Maßnahmen, wie glaubwürdiger Content, authentische Erlebnisse und neue Kennzahlen den Erfolg deiner Destination nachhaltig sichern. Erarbeite mit uns, wie deine Inhalte zum unverzichtbaren Bestandteil jeder digitalen Antwort werden.

DONNERSTAG, 07. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Georg Koch (valantic Austria)

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Zuarbeit für digitale Reiseassistenten und Bedeutung der eigenen Website

Niemand besucht eine touristische Website, um sich freiwillig durch einen Chatbot zu klicken, der häufig zum Schluss nicht die erwünschte Antwort liefert. Zunehmend bestimmen KI-Agenten, wie Gäste inspiriert werden. Wenn die KI jedoch nur Fakten und Marketing-Bla wiederkaut, wird das implizite Wissen der Menschen vor Ort – das echte "Bescheidwissen" aus der Tourist-Info – zum wertvollsten Gut der Destination. Es klingt paradox: Je digitaler die Reiseplanung wird, desto größer wird die Sehnsucht nach menschlichen Begegnungen und authentischen Insider-Tipps, denen man wirklich vertrauen kann.


Wir beleuchten, wie die eigene Website zum unverzichtbaren Daten-Rückgrat für KI-Agenten wird, ohne dabei ihr Gesicht zu verlieren. Wie füttern wir die Algorithmen, damit sie den Weg zu unseren physischen Begegnungsorten ebnen? Diskutiert mit uns die These, warum KI nicht das Ende, sondern der Treiber für eine Renaissance der persönlichen Beratung ist. Gemeinsam klären wir, wie ihr den Sprung von der bloßen Informationsverwaltung hin zur kuratierten Vertrauensmarke schafft, die dort punktet, wo die KI (noch) versagt: bei der echten menschlichen Begeisterung.

DONNERSTAG, 07. MAI

12:00 – 14:00 Uhr

Einstiegs-Impuls Rainer Schmitt (Holidu)
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Zwischenmenschliche Interaktion mit Gästen der Generation 9:16

Wie ticken junge Gäste wirklich – und wie erreichen wir sie richtig?


Diese Session beleuchtet Erwartungen, Aufmerksamkeitsspannen und Sprache der Generation 9:16. Diskutiert wird, wie Nähe und Distanz im direkten Kontakt gelingen, welches Wording wirkt und wie digitale Angebote sinnvoll eingesetzt werden – zwischen Digital Detox und Always-on.

MITTWOCH, 06. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Einstiegsimpuls: Isabell Eimerich, destination.one

Methoden zur schnelleren Entscheidungsfindung im Team – zwischen Wissensmanagement & Resilienz

Klar kommunizieren, schneller entscheiden, gemeinsam ins Tun kommen.


Im Fokus dieser Session stehen Wissens- und Netzwerkmanagement, klare Rollenbilder und eine wertschätzende, präzise interne Kommunikation. Gemeinam werden Lösungen erarbeitet, um Entscheidungen effizient zu treffen, Verantwortung zu klären und Teams resilient und handlungsfähig aufzustellen.

MITTWOCH, 06. MAI

12:00 – 14:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Gesa Zötler

Omnichannel-CRM-Lösungen und digitale Loyalty-Prozesse

Mehrwert statt Datenparalyse: Wie Personalisierung wirklich wirkt.


Die Session zeigt, welche Daten sinnvoll kombiniert werden sollten und wie daraus echte Mehrwerte für Gäste, Clubs und Loyalty-Systeme entstehen.


Diskutiert werden zielgerichtete Ansprache, passendes Wording und die Balance zwischen Exklusivität und Offenheit. Praxisbeispiele aus Destinationen machen greifbar, wie personalisierte Kommunikation Mehrwert schafft – ohne elitär zu wirken.

DONNERSTAG, 07. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Philipp Holz, Breuninger

Stefan Huber, Geschäftsführer bei destination.one steht vor einer Wand

KI-Agenten intern richtig einsetzen – konkrete Frameworks für die Praxis

Weniger Stress, mehr Wirkung durch KI als Team-Unterstützung.


Wie lassen sich KI-Agenten so einsetzen, dass sie Prozesse vereinfachen und Mitarbeitenden wirklich helfen?


Diese Session räumt mit Ängsten und überhöhten Erwartungen auf und zeigt konkrete Frameworks für den internen Einsatz von KI. Im Mittelpunkt stehen praxistaugliche Anwendungen, sinnvolle Prompt-Vorlagen und die Frage, wie Systeme Akzeptanz gewinnen und den Arbeitsalltag spürbar erleichtern.

DONNERSTAG, 07. MAI

12:00 – 14:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Stefan Huber (destination.one)

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Fakten statt Bauchgefühl

Ankünfte und Übernachtungen allein greifen zu kurz, um den wahren Erfolg einer Destination abzubilden. In diesem Themenstrang zeigen wir, wie ein modernes Tourismusverständnis durch Monitoring-Modelle wie den Tourism Impact Score (TIS), Tyrolean Sustainable Tourism Observatory (TYSTO) oder Sustainable Tourism Observatory of South Tyrol (STOST) zum Leben erweckt wird und wie diese Daten als strategisches Steuerungsinstrument für Destinationen genutzt werden können.

Wir erarbeiten, wie DMOs von rein quantitativen Zielen hin zu einer ganzheitlichen Steuerung finden, die ökologische, soziale und ökonomische Wirkungen in Einklang bringt und wie diese Kennzahlen konkret in die tägliche Umsetzung fließen.

MITTWOCH, 06. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Birgit Bosio, MCI; Marco Giraldo, TourCert; Jakob Hillebrand, Eurac Ressearch

Mit agilen Strukturen zu einer neuen Gast-Beziehung

Die bisherige Rollenverteilung zwischen Destination und Reisenden hat ausgedient. Um eine zukunftsfähige Beziehungsarchitektur zu schaffen, brauchen wir Führungskräfte und Partner, die als eng verzahntes Netzwerk agieren. Diese Session widmet sich der „Architektur“ hinter dem Erlebnis.


Wie motivieren wir die Treiber des Wandels?

Wie schaffen wir Netzwerke, die den Gast ins Zentrum rücken und gleichzeitig die Identität der Destination stärken?


Erarbeite mit uns neue Führungsmodelle und Kooperationsformen, die den Weg für eine tiefere, wertschöpfende Bindung ebnen. Eine Session für alle, die Tourismus als Beziehungsarbeit verstehen und Netzwerke, die den Gast ins Zentrum rücken und gleichzeitig die Lebensqualität der lokalen Bevölkerung sowie die Identität der Destination stärken.

MITTWOCH, 06. MAI

12:00 – 14:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Janosch Untersteiner (MCI)

Wer zahlt für den Wandel? DestinationPay & Co. in der Praxis

Die Finanzierung touristischer Aufgaben steht vor einem Umbruch. Klassische Budgets stoßen an Grenzen, während die Anforderungen an Nachhaltigkeit und Community-Management steigen. Wir analysieren Best Practices wie BremenPay und andere Beteiligungssysteme.

Wie lassen sich solche Modelle auf unsere Regionen übertragen?

Gemeinsam erarbeiten wir, welche Voraussetzungen Destinationen schaffen müssen, damit solche Modelle akzeptiert, implementiert und langfristig wirksam werden.

DONNERSTAG, 07. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Meike Jacobsen, Wirtschaftsförderung Bremen

Bernhard Taurer, Geschäftsführer feratel development center, Portrait sitzend auf einer weißen Kiste in einem Foto Studio

KI in der Praxis: Datenbasierte Destinationsentwicklung durch Predictive Analytics

Wie wird aus einem „Datengrab“ ein strategischer Kompass?

Diese Session widmet sich dem konkreten Einsatz von KI-gestützten Prognosemodellen. Wir schauen uns an, wie Algorithmen Muster erkennen, die für das menschliche Auge unsichtbar bleiben.

Ob Auslastungssteuerung, Pricing-Strategien oder die Messung des künftigen Tourism Impacts, wir zeigen auf, welche Tools heute schon einsatzbereit sind und wie künstliche Intelligenz als Erweiterung der strategischen Entscheidungsfindung in Destinationen eingesetzt werden kann.

DONNERSTAG, 07. MAI

12:00 – 14:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Bernhard Taurer (feratel)

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Pragmatische Beteiligungsprozesse gegen Overtourism & Crowdtourism: lokale Strategien vs. politische Festlegungen

Die Session beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld zwischen politischen Vorgaben und lokalen Bedürfnissen – einem zentralen Thema besonders für Regionen, die unter Overtourism/ Crowdtourism leiden. Während politische Maßnahmen oft eher abstrakt und langfristig angelegt sind, reagieren Bürger:innen und lokale Akteure meist schneller, direkter und pragmatischer auf die Herausforderungen vor Ort. Die Frage lautet: Wie lassen sich diese unterschiedlichen Logiken in einen echten Beteiligungsprozess überführen, der Wirkung zeigt?


Anhand konkreter Beispiele wie der Dialogkampagne "Ideen.Machen.Tourismus." aus Mecklenburg-Vorpommern werden Wege vorgestellt, wie Tourismus strategisch, sozial verträglich und demokratisch gestaltet werden kann. Die Teilnehmenden analysieren, wie Belastungsgrenzen definiert und Interessen zwischen Gästen, Bewohnern und Betrieben fair ausbalanciert werden können.
Im Fokus stehen praktische Methoden wie "Collective Story Harvesting", die helfen, die schweigende Mehrheit einzubeziehen und Protestenergien in konstruktive Beteiligung zu verwandeln. Die Teilnehmenden diskutieren, ob sanfte Steuerungsinstrumente ausreichen oder ob klare politische Maßnahmen notwendig sind. Ziel der Session ist es, Wege aufzuzeigen, wie Dialog, Beteiligung und politische Steuerung ineinandergreifen können, um Lebensqualität und Tourismusakzeptanz langfristig zu sichern und einem möglichen Overtourism entgegenzuwirken.

MITTWOCH, 06. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Einstiegs-Impuls. Matthias Pens (MV Tourismus)

Tourismus- & Citymanagement für Einwohner:innen und Gäste – DMO als Betreiber von Gastronomie und Shops

Was passiert, wenn das letzte Café im Ort schließt, Leerstand zunimmt und Orte ihre Lebendigkeit verlieren – für Gäste wie für Einheimische? Und welche Rolle kann eine DMO dabei spielen, wenn es nicht mehr nur ums Vermarkten, sondern ums aktive Mitgestalten von Lebensräumen geht?


Diese interaktive Session nimmt genau diesen Rollenwandel in den Blick: von der klassischen Destinationsvermarktung hin zur DMO als Initiatorin, Möglichmacherin – und in manchen Fällen auch als Betreiberin von Gastronomie, Shops oder Begegnungsorten.


Am Beispiel des Projekts "Schwarzwald.Dorf.Hotel. – Albergo Diffuso" wird sichtbar, wie durch neue Formen der Zusammenarbeit leerstehende Strukturen aktiviert und Orte gemeinsam neu gedacht werden können. Im Zentrum steht dabei die Frage: Was braucht es, damit solche co-kreativen Initiativen überhaupt entstehen?


Die Session setzt genau hier an – in der sogenannten „Phase Null”, also bevor Konzepte entstehen. Gemeinsam wird erarbeitet, wie Akteur:innen zusammenkommen, ein gemeinsames Verständnis entwickeln und erste Schritte in Richtung Umsetzung gehen. Dabei steht nicht die fertige Lösung im Fokus, sondern die Startlogik von Co-Kreation.


Die Teilnehmenden arbeiten an konkreten Fällen, reflektieren ihre Erfahrungen und entwickeln daraus gemeinsam ein "Phase Null Canvas2 – ein praxisnahes Werkzeug, das DMOs dabei unterstützt, co-kreative Prozesse strukturiert zu starten.


Eine Session für alle, die Tourismus als aktiven Teil der Lebensraumgestaltung verstehen – und wissen wollen, wie man ins Tun kommt.


MITTWOCH, 06. MAI

12:00 – 14:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Hansjörg Mair, Schwarzwald Tourismus

Nicole Cogiel, Moderatorin auf dem DestinationCamp, Portrait im Querformat

Positive Narrative gegen Populismus und demokratiefeindliche Tendenzen

Diese Session zeigt, wie Akteur:innen im Tourismus mit populistischen, polarisierenden und demokratiefeindlichen Erzählungen umgehen können – und wie sie selbst aktiv dazu beitragen, neue, verbindende Narrative zu gestalten.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Frage, wie man auf zugespitzte Debatten reagiert, sondern wie Narrative überhaupt entstehen, warum sie so wirksam sind und an welchen Punkten sie gesellschaftliche Spannungen verstärken. Gerade in Zeiten von Overtourism-Diskursen, Verlustängsten und wachsender Polarisierung prägen vereinfachende Erzählungen – etwa im Spannungsfeld von „Einheimischen vs. Gästen” – die Wahrnehmung von Tourismus. Sie greifen reale Bedürfnisse auf, können aber zugleich Pluralität, Dialogfähigkeit und sozialen Zusammenhalt unter Druck setzen.


Die Session beleuchtet, wie solche Narrative erkannt, analysiert und in ihrer Wirkung verstanden werden können. Entscheidend ist dabei der Perspektivwechsel: weg vom reaktiven Umgang mit populistischen Zuspitzungen – hin zu einer aktiven Gestaltung von Erzählräumen. In interaktiven Arbeitsphasen entwickeln die Teilnehmenden auf Basis konkreter Beispiele alternative Narrative, die Probleme nicht verharmlosen, klar Haltung gegenüber demokratiefeindlichen Tendenzen zeigen und gleichzeitig neue Perspektiven eröffnen.


Eine Session für alle, die Tourismus als gesellschaftlichen Gestaltungsraum verstehen – und die aktiv daran mitwirken wollen, welche Geschichten darüber erzählt werden.


DONNERSTAG, 07. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Nicole Cogiel

KI-Session: Monitoring inkl. Sentiments und darauf basierende Gegenmaßnahmen mit Hilfe von KI

Diese Session zeigt, wie Monitoring, Sentimentanalyse und KI dazu beitragen können, Overtourism frühzeitig zu erkennen und Besucherströme vorausschauend zu steuern, bevor Belastung und Frust vor Ort entstehen.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Technologie alleine, sondern die Frage: Wie entsteht aus Daten, Interpretation und Kommunikation eine wirksame Besucherlenkung, die sowohl den Lebensraum schützt als auch das Gästeerlebnis verbessert?


Am Beispiel von Outdooractive wird deutlich, wie Tourismusverantwortliche Sperrungen, Hinweise oder temporäre Einschränkungen in digitale Systeme einspeisen können, die anschließend direkt in der Tourenplanung wirksam werden. So entsteht eine Form der digitalen Besucherlenkung, die nicht nur blockiert, sondern gezielt attraktive Ausweichmöglichkeiten anbietet und Besucherströme aktiv umlenkt.


Die Session beleuchtet damit, wie Monitoring-Daten aus Sensoren oder manuellen Meldungen in konkrete Gegenmaßnahmen übersetzt werden können — etwa wenn Parkplätze ausgelastet sind, Wege überbeansprucht werden oder sensible Naturräume geschützt werden müssen. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aus Daten, Infrastruktur, digitalen Touchpoints und den beteiligten Akteur:innen.


In einem interaktiven Arbeitsformat entwickeln die Teilnehmenden konkrete Use Cases für KI-gestützte Besucherlenkung entlang der Visitor Journey und untersuchen, welche Rolle KI dabei tatsächlich spielt – von der Analyse im Hintergrund bis zur Kommunikation am Kontaktpunkt.
Eine Session für alle, die Besucherlenkung als dynamisches Zusammenspiel von Mensch, Raum und Technologie neu denken wollen.

DONNERSTAG, 07. MAI

12:00 – 14:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Albert Brenner, Outdooractive

Klimaanpassung im Alpintourismus DACH und Südtirol

MITTWOCH, 06. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Der Klimawandel stellt den Alpintourismus vor nie dagewesene Herausforderungen und zwingt zu einer grundlegenden Transformation.In dieser Session gibt Hannes Waldmüller von der IDM Einblicke in die Klimaanpassung in Südtirol: Er zeigt zentrale Herausforderungen auf und erläutert, welche Strategien bereits umgesetzt werden – von Produktentwicklung über Kommunikation bis hin zur Krisenvorsorge.Anschließend wird es interaktiv: Wir werfen den Blick auf die emotionalen Dimensionen dieses tiefgreifenden Wandels und richten den Blick nach vorn: Welche Kompetenzen und Geschichten des Gelingens bringen Destinationen bereits mit? Und wie können wir alpine Destinationen damit den Wandel aktiv angehen?


Einstiegs-Impuls: Hannes Waldmüller (IDM Südtirol)

Moderatorin Anna Scheffold stehendes Portrait vor Backsteinwand

Strategien gegen Wasserknappheit & Ressourcen-Verschwendung

MITTWOCH, 06. MAI

12:00 – 14:00 Uhr

  • Berücksichtigung unterschiedlicher Klimafaktoren.
  • Wir wollen das Thema Wasser und Ressourcenknappheit in den Kontext Stakeholderarbeit setzen.

Barrierefreiheit für alle – Digitalisierung & Babyboomer

"Das können wir nicht digital anbieten – die Babyboomer wollen das nicht." Solche Annahmen halten sich hartnäckig – aber entsprechen sie wirklich der Realität?


In einem Einstiegsimpuls gibt Monica Tetzner von der Bayern Tourismus Marketing GmbH Einblicke in die Generation 60+ und welche Erfahrungswerte es aus dem Reiseland Bayern gibt zu Bedürfnissen in Kommunikation, Service, Produkt und darüber hinaus.


Im anschließenden interaktiven Teil entwickeln wir gemeinsam konkrete Ansätze, um als Destination für die ältere Generation langfristig attraktiv zu sein. In der Digitalisierung und darüber hinaus.

DONNERSTAG, 07. MAI

09:00 – 11:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Monica Tetzner, Bayern Tourismus Marketing

Bastian Hiller Portrait stehend vor hellblauem Hintergrund

KI-gestützte (soziale) Nachhaltigkeit & Klimafolgenabschätzung

In dieser Session sollen offene Cases aus den vorherigen drei Sessions bearbeitet werden.


Zusätzlich wollen wir klären, wie z. B. KI bei der Klimafolgeabschätzung in einer DMO helfen kann, wie die Zusammenarbeit mit Betrieben verbessert werden kann oder wie wie KI bei der Verbesserung von Barrierefreiheit / anderen sozialen Faktoren unterstützen kann.

DONNERSTAG, 07. MAI

12:00 – 14:00 Uhr

Einstiegs-Impuls: Bastian Hiller

DSTNCMP-Premiumpartner