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Kick-Off zum DestinationCamp 2012

am 28.04.2012 von Stefan Möhler (bei Google+)

Es hat grandios angefangen, das DestinationCamp 2012: mit neuer Location für das Programm des ersten Abends - das 25hours Hotel HafenCity - war die Anlaufstelle für Akkreditierung und GetTogether.

Keynote mit Hasso von Düring
Keynote mit Hasso von Düring

Mir wurde das Vergnügen zuteil, auch dieses Jahr das DestinationCamp zu eröffnen, bevor dann Ute Dallmaier, Prodekanin und Gastgeberin von der International School of Management (ISM) mit aktuellen Zahlen die Teilnehmer einstimmte: "Tourismus ist wichtiger als KFZ-, Maschinenbau- und Baubranche!". Bei dem beachtlichen Anteil an der Bruttowertschöpfung könne man durchaus selbstbewusst sein.

Sehr unterhaltsam präsentierten anschließend die Moderatoren und Mindmapper die sechs unterschiedlichen Themen und Leitsätze der Sessions, die am heutigen Samstag Gegenstand der intensiven Arbeit der Kreativ- und Zukunftswerkstatt sein werden.

Höhepunkt des Abends war dann die Keynote mit Hasso von Düring, scheidender Vertriebschef der Deutschland. In seiner kurzweiligen Rede, die mit dem Titel "Wer hat die Macht?" bereits im Vorwege viel Raum für Spekulation lies, eröffnete er sehr freimütig seine Sicht auf die Rollen der Marktteilnehmer entlang der Wertschöpfungskette: Die Entwicklungen der letzten Jahre sorgten für ein Aufbrechen der klassischen Veranstalter-Mechaniken und einem Zerfall der alten Monopole. Heute ginge es beinahe zu wie in einem Swinger-Club - jeder mit jedem, völlig ungehemmt.
Essen #dc12
Essen #dc12

Von Düring war es spürbar ein Anliegen, den Zuhörern einiges mit auf den Weg zu geben:

  • Themenführerschaft. Nicht alles gießkannenmäßig machen wollen - sondern auf ein Thema fokussieren
  • Lead-Management. Den Kunden adäquat ansprechen und nicht mehr loslassen
  • Kundenorientierung. Total und bedingungslos!

Der letzte Punkt sei letztlich auch die Antwort auf die Frage: Wer hat die Macht? Die Macht liege bei denen, die es schafften, sich flexibel und agil auf die Wünsche der Kunden einzustellen. Also bei denen, die sich am schnellsten verändern könnten. Das falle nach seiner Erfahrung einem großen Touristik-Konzern zunehmend schwer.

Der Schlüssel hierfür liege im Online-Bereich. Das Internet mit den Social Media mache es Unternehmen möglich, in einen direkten Kundenkontakt zu treten und die echten Bedürfnisse kennenzulernen.

Wir alle freuen uns nun auf 2 spannende, kreative und ergebnisorientierte Tage auf dem Campus der ISM - wir halten euch auf dem laufenden!

Hier die beiden Präsentationen des Abends:


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